Mach‘s - aber mach‘s richtig!

Medienbildung ist ein zentrales Thema in unserer Gesellschaft. Matthias Jud, Medienpädagoge und Jugendarbeiter, hat am 23.10.18 in der Aula Magna den Schülerinnen und Schülern der zweiten Klassen Tipps gegeben, wie sie sich sicher und verantwortungsbewusst im Netz bewegen können, da dieses neben vielfältigen Chancen auch Risiken und Gefahren birgt. Ziel der Präsentation in der Aula und der nachfolgenden Workshops wird sein, die Selbstreflexion der jugendlichen NutzerInnen digitaler Medien auszubauen.

Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildete der Bereich Arbeit und Freizeit. Matthias Jud verweist auf die Tatsache, dass ein technisches Studium und solide Computerkenntnisse gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt mit sich bringen und zukünftig Algorithmen bestimmen, ob Arbeitssuchende auf dem Arbeitsmarkt ins Bild passen – oder eben nicht. Seine Überzeugung: die digitale Grundbildung sei wie eine Sprache in jungen Jahren leichter zu erwerben.

Eine andere Tatsache gibt Anlass zur Sorge: im Jahre 2017 nutzten die Jugendlichen im Nachbarland Österreich das Internet im Schnitt 7,5 Stunden täglich. Der Referent geht kurz auf das Suchtpotenzial ein, das mit den vielfältigen Computerspielen verbunden ist und verweist auf einen Kriterienkatalog, der es ermöglicht, eine Internetsucht zu diagnostizieren.

Einen nächsten Schwerpunkt bildeten die strafrechtlichen Aspekte im Umgang mit den digitalen Medien. Es gibt nicht wenige Jugendliche, die mit Gewalt im Netz Aufmerksamkeit erringen wollen und sich dabei strafbar machen: Gewalt, Hass und Bloßstellung im Netz sind verboten und auch das Vorführen von Gewalt auf dem Handy, in den sozialen Netzwerken oder auf YouTube ist eine Straftat.

In den Workshops wird Matthias Jud mit den Schülerinnen und Schülern folgende Themenschwerpunkte vertiefen:

       - Social Media und reale Welt
       - YouTube/Instagram Star forever
       - Computerspiele, Chance und Risiko