Kulturreisen

 

2012

Cremona – Auf den Spuren von Stradivari

Der Förderverein „Beda Weber“, dessen Mitgliederschaft aus Eltern, Schülern/-innen,Lehrpersonen und an humanistischer Bildung Interessierten besteht, organisiert unter anderem jedes Jahr eine Kulturfahrt, die dieses Mal ein weniger bekanntes Ziel anpeilte.

Cremona stand dabei nicht nur als Geburtsstadt des wohl bekanntesten Geigenbauers Antonio Stradivari im Mittelpunkt, sondern wusste auch mit vielen weniger bekannten Kunstschätzen zu überraschen. So begeisterten z.B. die farbenprächtigen Fresken der Cremoneser Meister in der Renaissancekirche San Sigismondo, vor allem auch wegen der dort dargestellten Musikinstrumente aus dem 16./17. Jahrhundert, die kosmische Uhr am Torrazza, die bunte Marmorfassade des Doms, die prächtigen Fresken im Inneren desselben usw.
 
In einer der 140 Werkstätten von Cremona wurden die Mitglieder des Fördervereins in die Kunst des Geigenbaus eingeführt. Sie bekamen einen eindrucksvollen Einblick in den Bau einer Geige – von der Auswahl des richtigen Holzes, über die Bearbeitung desselben, den Einbau des Schwingstockes (auch „Seele“ genannt), bis hin zur Auswahl der richtigen Harzmischung für die Lackierung.

Die Stadt wusste aber auch mit dem eindrucksvollen Dom romanisch-lombardischer Baukunst zu begeistern, mit dem Baptisterium, von dessen Empore aus eine Geigenvirtuosin die Reisegesellschaft mit den süßen Klängen ihrer Geige „bezirzte“, dem Glockenturm „Torrazza“, dem Geburtshaus Stradivaris usw. Im Gemeindepalast und im Stradivarimuseum konnten zudem Prachtexemplare der Cremonser Geigenbaukunst aus den Händen von Antonio Stradivari, Andrea Amati, Guarneri des Gesù u.v.a. bewundert werden.

Neben den historischen und kulturellen Höhepunkten dieses Kleinods in der Poebene durften natürlich auch die kulinarischen Besonderheiten der Region nicht zu kurz kommen, im Besonderen bei einem gemeinsamen Mittagessen in einem „agriturismo“ in der Nähe von Cremona.

Auch dieses Mal ist es dem Vorstand des Vereins gelungen, eine interessante und facettenreiche Kulturfahrt abseits der bekanntesten Reiseziele des oberitalienischen Kulturraumes durchzuführen, die alle Beteiligten zu begeistern vermochte.

 


 

2011

Kulturfahrt 2010: Triest, Görz und der Isonzo

Im Mai 2010 trug die Kulturreise den Titel Triest, Görz und der Isonzo. Ein Stadtrundgang auf den historischen Spuren Altösterreichs führte zu den bedeutendsten Kunstdenkmälern der Stadt Triest. Anschließend ging es zum Schloss Miramare und zum Schloss Duino mit seinem „Rilkeweg“, der Rainer Maria Rilke zu seinen Duineser Elegien inspiriert hat. Nach einem Spaziergang durch das geschichtsträchtige Städtchen Görz ging es über das Isonzotal, Kärnten und das Pustertal wieder heimwärts.

 


 

2010

Triest, Görz und der Isonzo

Im Mai 2010 trug die Kulturreise den Titel Triest, Görz und der Isonzo. Ein Stadtrundgang auf den historischen Spuren Altösterreichs führte zu den bedeutendsten Kunstdenkmälern der Stadt Triest. Anschließend ging es zum Schloss Miramare und zum Schloss Duino mit seinem „Rilkeweg“, der Rainer Maria Rilke zu seinen Duineser Elegien inspiriert hat. Nach einem Spaziergang durch das geschichtsträchtige Städtchen Görz ging es über das Isonzotal, Kärnten und das Pustertal wieder heimwärts.


 

2009

Kulturfahrt 2009: Linz
Linz

Die zweite Kulturfahrt des Fördervereins, im Mai 2009, hatte Linz, Europas Kulturhauptstadt 2009, zum Ziel. Ein lebhafter Fremdenführer zeigte der Gruppe aus Südtirol die Stadt, welche sich von der Industrie- zur Öko- und Kulturmetropole entwickelt hatte. Am zweiten Tag wurde die Ausstellung Best of Austria besichtigt. Das Mittagessen wurde auf dem Pöstlingberg eingenommen. Der Nachmittag war frei für Individuelles. Am dritten Tag, auf der Heimfahrt, wurde in Mauthausen und in St. Florian Halt gemacht.

 


 

2008

Kulturreise 2008: Basel

Basel
Die erste Kulturfahrt im Juni 2008 brachte die 25 Teilnehmer nach Basel zur Ausstellung „Homer. Der Mythos von Troja in Dichtung und Kunst“. Diese Ausstellung ermöglichte einen neuen Zugang zur antiken Kultur.

Anschließend stand eine Stadtbegehung auf dem Programm, welche den Reiseteilnehmern die Schokoladenseiten des Rheinstädtchens vor Augen führte. Die Gruppe hatte das Glück, von einer ehemaligen Schülerin, die in Basel als Architektin arbeitet, durch die Stadt begleitet zu werden. Das eigentliche Gustostückerl konnte aber am nächsten Tag betrachtet und bestaunt werden: das Weltkulturerbe St. Gallen mit seiner prächtigen Bibliothek. Diese birgt unermesslichen Bücherreichtum und somit Wissen und Weisheit aus längst vergangenen Zeiten.

Beda Weber