Münchenfahrt der Klasse 3C/som

Mit leichter Verspätung rollte Martins reisender Bus dem Abenteuer ,,München" entgegen. Die Fahrt war geprägt von Musik, Tanz, Gelächter, ,,Geratsche" und Essen. Trotz Schnee am Brenner und Regen in Österreich ließ sich die 3C/som ihre Vorfreude auf den schon so lange erwarteten Tag nicht nehmen. Nach vier Stunden, einer gefühlten Ewigkeit, erreichten wir endlich unser Ziel.
Abgesetzt wurden wir vor dem deutschen Museum, in dem wir eine Führung von Frau Serena Fabricotti bekamen. Zu sehen gab es Allerlei. Von Astronomie und Biologie zu Technik, Mechanik, Mathematik... Die Räume erstreckten sich einer gewaltigen Länge, teilweise wurde jeder Winkel zur Ausstellung genutzt.
Mit vollem Gehirn und leeren Magen machten wir uns auf in die Innenstadt, wo sich unsere Wege trennten. Die pädagogisch, didaktische Überbrückungsmaßnahme eignete sich zum Einkaufen, Bummeln und Entdecken dieser Weltstadt.
Gegen 17:00 Uhr trafen wir uns, um uns auf das Highlight des Tages vorzubereiten- dem Besuch in der Münchner Staatsoper. Und unsere Erwartungen wurden weit übertroffen! Allein das Gebäude raubte uns den Atem, der Glanz, die Größe, die Farben. Und dann war der Moment gekommen: Die Overtüre wurde angestimmt, bald trat Figaro auf. Es war großartig!
Müde und hungrig, aber glücklich und strahlend setzten wir uns gegen 21:00 Uhr wieder in den Bus. Es war die Zeit gekommen ,,Pfiati" zu flüstern.
Die Heimfahrt war alles andere als lebendig. Größtenteils wurde geschlafen und geflüstert. Zurecht, der Tag war anstrengend gewesen, aber jede Sekunde war es wert.

,,Was für ein Tag.
Als mich der Wecker heute um 04:00 Uhr aus dem Schlaf holte und ich mich, wie jeden Morgen, fertig machte, hatte ich keine Ahnung, welchen Eindruck dieser Tag einmal hinterlassen würde. Dass wir Spaß haben würden, das wusste ich schon im Vorhinein, doch dass dieser Tag solche Spuren hinterlassen, Grenzen sprengen, und mich derart prägen würde, das hätte ich wirklich nicht erwartet. Das war kein gewöhnlicher Ausflug oder eine „gewöhnliche Oper“. Das war München."

Um noch Rudolf Fernau zu zitieren: ,,Erinnerungen sind Wärmeflaschen fürs Herz."