Am 28.05. trafen wir uns um 8 Uhr vor dem Bahnhof. Mit dem Zug fuhren wir bis nach Klausen, wo wir anschließend mit dem Hubert-Bus bis zum Parkplatz Kühhof fuhren. Motiviert starteten wir, 7 Schülerinnen und 2 Lehrer, unsere Wanderung. Unterwegs sahen wir viele Kühe, welche von Verena tatkräftig fotografiert wurden. Als wir nach anstrengenden Stunden der Wanderung endlich unser Ziel vor Augen hatten, waren wir alle sehr erfreut. Wir bezogen unsere Zimmer und ließen den Nachmittag mit verschiedenen Kartenspielen und einem „Naungerle“ (Prof. Leiter) ausklingen. Nach einem 3-Gänge Menü schauten wir mit gefüllten Bäuchen den Sonnenuntergang an.
Am nächsten Morgen wurden wir bereits um 4 Uhr jäh aus unserem Tiefschlaf gerissen, um den Mond und den Saturn, durch das von Prof. Kuen speziell für diesen Zweck hochgeschleppte Teleskop, zu betrachten, was einigermaßen eindrucksvoll war. Anschließend legten wir uns für ein 30-minütiges „Naungerle“ nochmals in unsere sehr kalten Betten, bevor einige besonders eifrige von uns sich entschlossen den Sonnenaufgang zu bestaunen. Während des Sonnenaufgangs wurden wir von Prof. Leiter über die Lithologie des Brixner Quarzphyllits (Blablabla) aufgeklärt (alles prüfungsrelevant). Um dem bislang feuchtkalten Wetter auf die Sprünge zu helfen, führten wir der Sonne zugerichtet den aryuvedischen Sonnengruß aus. Nach dem Frühstück starteten wir auf den verschneiten Königsanger. Alsbald wir uns im Gipfelbuch verewigt hatten, ging es für uns bergab. Unterwegs machten wir lehrreiche Begegnungen mit Murmeltieren und wurden unter anderem über deren Sozialverhalten informiert.
Unser Mittagessen nahmen wir auf der Klausner Hütte ein. Alle Kinder aßen ihren Teller auf, außer Leiter, seinen aßen die Anderen weiter. Schweren Schrittes traten wir den Abstieg an. Über gefährliche Bäche, steile Wege und harte Straßen wurden wir mit musikalischer Begleitung bis nach Latzfons geführt. Erschöpft ließen wir uns dort nieder, warteten sehnsüchtig auf den Bus und fuhren mit dem überfüllten Zug nach Meran zurück.
Ende.