Erfahrungsbericht „Rollstuhltag“

Erfahrungsbericht „Rollstuhltag“

Die Klasse 5A/so hat auch heuer wieder an dem jährlich stattfindenden Rollstuhltag teilgenommen. Natalie, eine Schülerin der Klasse 5B/so, die selbst auf den Rollstuhl angewiesen ist, hat zusammen mit Frau Kind eine Einführung in das Leben und die Schwierigkeiten der Rollstuhlfahrer*innen gegeben. Dabei erklärte sie den Teilnehmern die Grundlagen des Rollstuhles und dessen Bedienung.

Insgesamt standen vier Rollstühle zur Verfügung, mit denen Schüler*innen der 5A/so die Gelegenheit hatten, eine Stadtbesichtigung im Rollstuhl zu absolvieren. So konnten Schüler*innen erleben, was es bedeutet, im Leben auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein. Sie besuchten verschiedene Läden und erlebten dabei auch die Schwierigkeiten, mit denen ein Rollstuhlfahrer konfrontiert ist, wie z. B. das Runterfahren von einem Bordstein, das Öffnen von Türen und vieles mehr. Manchmal mussten die Schüler*innen Umwege in Kauf nehmen, um Treppen zu vermeiden. Dann wiederum ging es darum, mit dem Tempo der anderen Schüler*innen mitzuhalten.

Nach einer guten Stunde trafen wir uns am Pfarrplatz, wo Frau Kind der Gruppe der Teilnehmer*innen erklärte, wie man Stufen mit einem Rollstuhl bewältigt. Anschließend ging es wieder zurück in die Schule, wo Natalie und Frau Kind von weiteren Erfahrungen erzählt haben. In diesem Teil der Schulung wurde auch das Thema Reisen mit Rollstuhl im Zug oder Flugzeug angesprochen. Spätestens hier wurde allen Schüler*innen klar, wie schwer es sein kann, im Leben auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein. Mitschüler*innen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, sind in ihrem alltäglichen Leben vor sehr vielen Herausforderungen gestellt.

Die Schüler*innen der 5A/so bedanken sich ganz herzlich bei Natalie und Frau Kind für die interessanten Einblicke.