Frauen im Sport

Frauen im Sport

Die XXV. Olympischen Winterspiele stehen unmittelbar bevor, in Bezug auf die Teilnehmer*innen ergibt sich das bisher ausgewogenste Verhältnis zwischen Männern und Frauen bei Winterolympiaden. Doch die Gleichstellung der Geschlechter im Sport ist keine Selbstverständlichkeit: Wer hat im Verlauf der Geschichte für sie gekämpft? Und kann sich unsere Sportwelt mittlerweile tatsächlich der vollen Gleichberechtigung rühmen? Drei Klassen des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums mit Schwerpunkt Bewegung und Sport (1I/sob, 5H/sob, 5I/sob) hatten in den vergangenen Wochen die Gelegenheit, sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. In Form eines vom Bibliotheksteam organisierten Vortrags stellten vier Schülerinnen des Sprachengymnasiums (5C/sp) den langen Weg von Sportlerinnen hin zu einer annähernden Gleichstellung im Kontext sportlicher Wettkämpfe vor – beginnend bei der ersten Beteiligung von Frauen an Olympischen Spielen, 1900 in Paris, bis hin zum medienwirksamen Tennis-Schaukampf der Geschlechter („The Battle of the Sexes”) der jüngeren Vergangenheit. Die Schülerinnen hatten sich ihr Fachwissen im Vorjahr, begleitet von Prof. Rosanna Pruccoli, im Rahmen der Mitwirkungen am Meraner „Woman Sport Festival” angeeignet. Als besonders spannend erwies sich die abschließende Diskussion über den aktuellen Stand der geschlechtsspezifischen Geleichberechtigung im Sport. Unumstritten bleibt, dass positive Signale der Sportwelt hinsichtlich der Vermeidung verschiedenster Formen von Diskriminierung einen wesentlichen Einfluss auf gesamtgesellschaftliche Entwicklungen haben. In diesem Sinne: Mögen die Spiele beginnen!