„The Milk of Dreams“, so der Titel der diesjährigen 59. Kunstbiennale in Venedig, stammt aus einem Buch der surrealistischen Künstlerin Leonora Carrington, die darin eine magische Welt beschreibt, in der das Leben durch die Fantasie immer wieder neu erfunden wird. Eine Welt, in der sich jede/r verändern, verwandeln, etwas oder jemand werden kann.
Wir, die Klassen 3D/KU und 3K/KU in Begleitung der Professoren Pinzger R. & Hölzl E., sowie Gruber V. & Fischnaller S., wollten uns ein eigenes Bild der Biennale verschaffen und machten den zweitägigen Ausflug vom 22. bis 23. November nach Venedig.
213 Künstler/innen aus aller Welt erwarteten uns mit sehr individuellen und atemberaubenden Kunstwerken, deren Schwerpunkte die Darstellung von Körpern und deren Metamorphosen, die Beziehung zwischen Individuum und Technologie, sowie die Verbindung zwischen Körper und Erde sind. Das Thema Frauen und Minderheiten hatte einen großen Stellenwert.
Den ersten stürmischen und regnerischen Tag verbrachten wir im Arsenale (alte Schiffswerft) und ließen uns mit einer Führung Hintergrundwissen zu Künstlern/innen und Kunstwerken erklären. Im Gegensatz zum zweiten Tag im Kunstareal der Giardini gab es im Arsenale mit ein paar Ausnahmen vorwiegend Gemälde, Grafiken und Fotografien zu sehen. In den Giardini, wo verschiedene Nation ihren eigenen Pavillon haben, waren hauptsächlich Skulpturen, Installationen und Videoprojektionen zu sehen. Die wundervollen zwei Tage haben wir als Klassen im Restaurant und mit einem Abendspaziergang durch Venedig ausklingen lassen.
Zum Abschluss noch unsere Erkenntnis, die wir aus der Biennale gezogen haben:
Der Blick von„The Milk of Dreams“ ist optimistisch in die Zukunft gerichtet, Utopien des friedlichen Miteinanders von Mensch, Natur, Erde und Dingwelt bieten eine Lösung, sobald die Erkentnis eintritt, dass der Mensch Teil eines Systems ist. Die Definition des Menschen entwickelt sich immer weiter, jedoch dürfen wir nicht vergessen, dass wir eine große Verantwortung gegenüber dem Planeten, Tieren, Menschen und anderen Lebensformen haben.
Sofia Romen, 3D/ku