Die Klassen 3k, 4k und 5k/ku konnten in den letzten Schulwochen an einem sehr interessanten Workshop mit der Künstlerin Barbara Gamper teilnehmen. Sie hatte die Schüler*innen schon im Vorfeld eingeladen, an einem Fragebogen teilzunehmen, wo es um das Zusammenleben mit unterschiedlichen sprachlichen, kulturellen, sozialen und ethnischen Hintergründen geht, eine Realität, die auch unsere Schulen immer mehr prägt und oft konfliktreich ist.
Der Fragebogen dient als Grundlage für die künstlerische Arbeit von Barbara Gamper, die in der nächsten Ausstellung bei Kunst Meran zu sehen sein wird.
„linguistic landscapes (how do we come together in our differences?)“ ist der Titel der Arbeit von Barbara Gamper und beschreibt auch den Inhalt dieses Workshops. Wer sich selbst wahrnimmt, kann auch den anderen in seiner Andersartigkeit wahrnehmen.
So wurde gemeinsam mit Übungen aus dem Yoga, dem Achtsamkeitstraining und der Theaterpädagogik gearbeitet: sich Zeit nehmen, die eigene Befindlichkeit zu spüren, den Körper entspannt, bewegt und schwerelos zu erleben. Dann als Gruppe zu interagieren, sich in der Berührung der Hände zu erspüren und anders zu erleben als im oft starren Klassenverband. Der eigene Körper spricht eine klare Sprache, er ist das Werkzeug, um sich selbst und die anderen zu wahrzunehmen und zu verstehen. Dies in dieser Übungseinheit zu erforschen war eine einzigartige Erfahrung, der man auch im Schulalltag mehr Raum geben müsste.