Schüler freuen sich über Internationale Zusammenarbeit bei der „Schulbrücke zur Zukunft Europas“
JE Meran/Weimar: Jugendliche aus Polen, Deutschland und Südtirol haben sich zu einem Arbeitstreffen in der Stadt der Dichter und Denker versammelt. Besonders wichtig waren die Zukunftsvorstellungen, wie Europa die gegenwärtigen Herausforderungen z.B. Klimawandel, Demokratie und Digitalisierung meistern sollte. Dabei wurde viel philosophiert, gearbeitet und gelacht.
Der internationale Austausch wurde besonders durch die Konstellation in den Arbeitsgruppen und der Zimmereinteilung geprägt: Alle Teilnehmer haben ein paar Wörter in den anderen Sprachen gelernt sowie neue Freundschaften und sogar Beziehungen geknüpft. Das Projekt hat von Geschichtsvorträgen über Exkursionen bis hin zu Arbeitsgruppen täglich neu begeistert. Außerdem haben die verschiedenen Workshops Einblicke in Bereiche wie Stadtplanung, Organisation eines Zukunftsfestes sowie Fotojournalismus mit den entsprechenden Experten gegeben.
Eine herausragende Erfahrung stellte der Besuch des Konzentrationslagers Buchenwald dar, da dieser Ort deutlich macht, wie wichtig demokratische Strukturen und Erinnerungskultur sind.
Auch die Teilnehmer selbst waren eingeladen, sich mit ihrer persönlichen Geschichte auseinanderzusetzen, indem sie Erinnerungsstücke ihrer Eltern und Großeltern mitgebracht und deren Geschichte erzählt haben. So konnten wir erfahren, wie die Geschichte Europas unsere Familien geprägt hat und uns doch so sehr verbindet. Ein ansprechendes Erinnerungsstück stellte eine alte Kamera dar, die symbolisierte, man sollte im Moment leben und es lohne sich, das Erbe der Vorfahren weiterzuführen.
Die extracurricularen Aktivitäten haben uns weiter zusammengeschweißt. Dies hat es ermöglicht, uns besser kennenzulernen, Freundschaften zu schließen und uns bei den nächtlichen peripatetischen Spaziergängen über die Lerninhalte des Tages auszutauschen. Auch beim Fußballschauen und gemeinsamen Verkosten von kulinarischen Schmankerln hat man diesen Zusammenhalt beobachten können.
Es war ein sehr erfüllendes Projekt, in dessen Rahmen wir viel über die Probleme der Gegenwart und mögliche Lösungswege in der Zukunft sowie die damit zusammenhängende Utopien gelernt haben. Einem nachhaltigen, friedvollen und konkurrenzfähigen Europa steht von unserer Seite nichts mehr im Wege. ;)