„Angenehm. Weber, Beda Weber. Visitenkärtchen?“

„Angenehm. Weber, Beda Weber. Visitenkärtchen?“
„Angenehm. Weber, Beda Weber. Visitenkärtchen?“

Egal wie man zu Visitenkärtchen stehen mag – in manchen Situationen hinterlassen sie ganz einfach einen vorteilhaften Eindruck. Ausgehend von der Beschäftigung mit der Antriebsfeder des Jugendstils, dem Streben nach dem Gesamtkunstwerk, wird im Kunstgeschichte-Unterricht auf diese Überlegung Bezug genommen (Bsp. Logo der Wiener Werkstätte, 1903).

In den vier bis fünf Praxisstunden stellen die Schüler/innen der Abschlussklassen ihr eigenes Visitenkärtchen im kompetenzorientierten Kunstgeschichte-Unterricht her.

   

   

Das Visitenkärtchen hat den Wunschberuf oder eine Lieblingsbeschäftigung zu visualisieren. Außerdem müssen die Schüler/innen auf ein stimmiges Erscheinungsbild und auf die Lesbarkeit achten, denn die Redewendung „seine Visitenkarte abgeben“ bedeutet: Bildlich Gast zu sein und sich mit seinem Können, seinen besonderen Eigenschaften zu präsentieren.

   

Und dies gelingt den angehenden Maturantinnen und Maturanten bestens – ihre Visitenkärtchen zeugen mitunter von Realitätssinn, Ironie und Humor. In diesem Zusammenhang ist ein von einem Schüler aufgestöberter Video-Clip aus dem Film „American Psycho“ zu empfehlen. Unter dem Motto „Copy and paste“ (com/watch?v=RpcLRLc5s1Q) auf zur YouTube-Homepage und viel Spaß!

In diesem auf Selbstreflexion aufgebauten kompetenzorientierten Unterricht lernen die Schüler/innen nicht nur, über Werte und Haltungen zu diskutieren, sondern auch …

→ die Wirkung verschiedener Materialien auf die ästhetische Gestaltung nachzuvollziehen,

→ sich mit verschiedenen Formen der Kunst auseinanderzusetzen, die eigenen ästhetischen Urteile 

    zu  begründen und anderslautenden gegenüber tolerant zu sein,

→ Schnittstellen zwischen bildender Kunst und anderen Zeichensystemen darzustellen und zu

    reflektieren.

 

Karlheinz Gufler