300-Jahr-Feier des Klassischen und Sprachengymnasiums Meran

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Am 25. November feierte die Schulgemeinschaft des Klassischen und Sprachengymnasiums Meran mit ihrer Feier zum 300-jährigen Bestehen des Meraner Gymnasiums ein memorables Jubiläum. Das älteste Gymnasium des Landes geht auf eine Gründung der Benediktinermönche von Kloster Marienberg im Jahr 1724 zurück, wie Direktor Martina Rainer in ihrem historischen Abriss erklärte. Philipp Kuschmann, 51. Abt von Marienberg, zählte in der Aula der Aristongalerie ebenso zu den Festgästen wie Landesrat Philipp Achammer, Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner und die Meraner Vizebürgermeisterin Katharina Zeller, selbst Absolventin der Schule. Der Festvortrag war dem Direktor des Vinzentinums, Christoph Stragenegg anvertraut, welcher über den Wert der Humanistischen Bildung in unserer Zeit sprach. Direktor Stragenegg betonte wie im wahrsten Sinne des Wortes „grundlegend“ das Lernen als Training für den Geist auch heute noch ist, er ermunterte zur Wiederentdeckung der Muße in einer Welt der ständigen Beschleunigung, forderte zur Weitsichtigkeit anstelle von kurzsichtigem Starren auf Smartphones auf und drückte sein Vertrauen darin aus, dass Jugendliche, die mit einer fundierten Bildung ausgestattet sind, die Herausforderungen einer sich immer rasanter entwickelnden KI im Sinne eines „Kann Ich“ meistern werden. Die klug gewählten Worte kamen sichtlich auch bei den 230 anwesenden Schüler*innen an und ernteten großen Applaus.