Am 27. März 2025 fand in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus in Meran das interkulturelle Konzert „We are the World“ statt. Unter dem Motto „Vom Barock bis zur Gegenwart“ musizierten wir, die Schüler:innen des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums mit Landesschwerpunkt Musik Meran, gemeinsam mit dem Jugendchor des Hennebergischen Gymnasiums Schleusingen aus Deutschland. Es war ein einzigartiges Erlebnis, das die Musik und die Zusammenarbeit über Ländergrenzen hinweg in den Mittelpunkt stellte.
Die Vorbereitungen auf dieses Konzert begannen schon lange vorher, aber besonders intensiv wurde es in den Tagen vor dem Auftritt, als unsere Gäste aus Deutschland nach Meran kamen. In gemeinsamen Proben verschmolzen Chor, Orchester und Band zu einer Einheit. Es war spannend zu sehen, wie aus einzelnen Stimmen und Instrumenten ein harmonisches Ganzes wurde. Schnell fanden wir zueinander und lernten nicht nur voneinander, sondern auch miteinander.
Der Konzertabend selbst war ein voller Erfolg, die Atmosphäre war einfach magisch. Wir führten ein abwechslungsreiches Programm auf, das Werke aus verschiedenen Epochen umfasste – von barocker Chormusik bis zu modernen Songs. Besonders emotional wurde es beim Lied „We are the World“, das die Botschaft des Abends perfekt widerspiegelte: Musik verbindet.
Zwischen den Musikstücken trugen die Schülerinnen der Klasse 4C/som selbstgeschriebene Gedanken zum Thema „Was Musik für mich bedeutet“ vor. Ihre Texte gaben dem Konzert eine ganz persönliche Note und zeigten, wie individuell und doch universell Musik wahrgenommen wird.
Musik ist eine universelle Sprache, die Brücken baut – unabhängig von Herkunft, Kultur oder Sprache. In diesem Projekt wurde das besonders spürbar. Trotz unterschiedlicher Hintergründe und musikalischer Erfahrungen haben wir gemeinsam etwas geschaffen, das über die Musik hinausging: ein Gefühl der Gemeinschaft, des gegenseitigen Verständnisses und der Freundschaft. Diese Erfahrung hat uns gezeigt, wie wertvoll unsere Leidenschaft, die Musik ist und wie Musik Menschen vereinen kann.
Ein großes Dankeschön gilt an Frau Prof. Willeit und Herrn Prof. Brückner, sowie allen Lehrkräften, Organisator:innen und Mitwirkenden, die dieses Projekt möglich gemacht haben. Dieses Konzert hat uns nicht nur musikalisch weitergebracht, sondern uns auch gezeigt, wie viel Kraft und Freude in der Musik steckt – und wir hoffen, dass es nicht das letzte gemeinsame Projekt war!
Rebekka Gruber, 3C/som