LESEN IST FÜR MICH WIE REISEN…
„… ich komme zu Orten, an denen ich noch nie gewesen bin, und lerne Menschen kennen, die ich vorher nicht kannte.“, so Paul Rösch.
Nach diesen Einleitungsworten verstand jeder, dass es nicht das Ziel seiner Buchpräsentation war, uns eine Liste von „Büchern,-die-ihr-gelesen-haben-müsst“ vorzutragen, sondern vielmehr uns zu zeigen, was Bücher in seinem Leben bewirkt haben.
Er begann uns von seinen Reisen zu erzählen und von Büchern, die ihm halfen Land und Leute zu verstehen, von Büchern, welche ihn inspiriert hatten loszuziehen, und von Büchern, die seine Lebenseinstellung prägen.
Er nannte Namen von Autoren, die ihn faszinierten, wie Hesse, Baricco oder Zweig. Gefesselt hörten wir ihm zu, und bald sprach er nicht nur mehr von Büchern, sondern über Begegnungen, die Musik, das Heimatgefühl, ja sogar die Religion.
Nach zwei Stunden, die er im Rahmen des „Welttags des Buches“ bei uns verbracht hatte, verließ er uns mit einer Bitte: Wir sollten ihm versprechen zu lesen und zu reisen.
(Emma Hanny, 2A/sp)

