Dieses Frühjahr fand die letzte Sprach- und Kulturreise des Klassischen Gymnasiums Meran statt. Wir Schüler*innen durften die Kultur und Sprache des antiken und modernen Griechenlands hautnah miterleben.
Wir starteten unsere Reise um zwei Uhr morgens in Meran, um zum Flughafen Bologna zu fahren. Gegen Mittag landeten wir in Athen, wo wir noch am selben Tag einen Rundgang durch die Stadt unternahmen. Von der Metropole Athens, in welcher heutzutage etwa ein Drittel der Griechen wohnen, ging es für uns am darauffolgenden Tag in einem Kleinbus in die bildhaft schöne Landschaft Mykenes. Begleitet wurden wir während unserer Reise von einer einheimischen Reiseführerin, welche uns die Geschichte Griechenlands in italienischer Sprache näherbrachte. In Epidauros durften wir im antiken Theater die einzigartige Akustik testen, indem wir antike Texte des Sophokles rezitierten. Am dritten Tag unserer Reise, als wir dem Meer nahe waren, stürzten sich die Wagemutigsten von uns in die wogende See. Und wir alle betätigten uns auch sportlich: In Olympia liefen wir, nach antikem Vorbild, eine ganze Stadionlänge. Das Orakel im mystischen Delphi, welches wir gegen Ende unserer Reise besichtigten, faszinierte so manchen unter uns. Unser letzter Zwischenstopp war das byzantinische Kloster „Hosios Lukas“, in welchem wir mehr über die orthodoxe Kirche lernen durften. Unseren letzten Tag verbrachten wir wieder in Athen, wo wir das Archäologische Nationalmuseum besichtigten. Am Nachmittag hieß es dann „Akropolis adieu“, denn wir flogen von Athen nach Bergamo, wo uns regnerisches Wetter empfing.
Wir möchten uns ganz besonders bei unseren Lehrpersonen, Prof. Otmar Kollmann und Prof. Irene Terzer, für die wunderschöne Reise bedanken, die sowohl lehrreich und interessant als auch abwechslungsreich war.
Verena Kofler (3Akl) und Verena Sibilla (2Akl)