Vom 3. – 11. April 2025 hatten wir die Ehre, an der „SchulBrücke für die Zukunft Europas“ in Greifswald (D) an der Ostsee teilzunehmen. Spannende Workshops und Arbeitsgruppen rund um die Zukunft Europas, die Möglichkeiten diese mitzugestalten und ein interkultureller Austausch prägten dieses Projekt.
Den Tag haben wir meist mit einem Energizer begonnen. Am dritten Tag hat der Gründer der SchulBrücke, Dr. Frithjof Reinhardt, Philosophieprofessor an der Universität Leipzig, eine Vorlesung zur Geschichte und Philosophiegeschichte Europas gehalten. Gefolgt wurde diese von einem peripatetischen Spaziergang zur Klosterruine St. Eldena, die schon Caspar David Friedrich, der Maler der deutschen Romantik aus Greifswald, gemalt hatte.
Es folgten interessante Arbeitsgruppen und Workshops, in denen wir mit gleichaltrigen Schüler:innen aus verschiedenen Gymnasien Europas zusammenarbeiteten. Unsere neuen Freunde und Freundinnen kamen aus Deutschland, Polen, Schweden, Tschechien und Ungarn. In den AGs wurden gute Diskussionen zu dem jeweils gewählten Thema geführt. Es wurden beispielsweise ökonomische Fragen, Fragen zu Europa oder zum Guten Leben diskutiert. Nach anderthalb Tagen Arbeit wurden die Ergebnisse auf unserer Agora präsentiert.
Unser Highlight nach diesen arbeitsreichen Tagen war der Fahrradausflug von unserer Jugendherberge in Wieck nach Greifswald. Am Vormittag besuchten wir die Redaktion des Magazins „Katapult“, wo wir Einblicke in die spannende Arbeit des Verlags und der Journalisten bekamen. Danach durften wir auf eigene Faust die Stadt erkunden und lokale Spezialitäten wie Fischbrötchen genießen.
An den letzten zwei Tagen der SchulBrücke standen Workshops wie Debattieren, Video Storytelling oder Podcasting auf dem Plan. In dieser Zeit wurde mit internen und externen Referenten intensiv gearbeitet. Zum Schluss wurden die Ergebnisse dem Plenum vorgestellt.
Den krönenden Abschluss stellte das „Fest der Zukunft“ dar. Es gab verschiedene Spielen, eine Reflexion über die vergangenen Tage und natürlich viel mit Musik und Tanz.
Ganz im Sinne des Projekts sind in dieser intensiven Zeit viele neue grenzübergreifende Freundschaften entstanden.
Die Schüler:innen der 3C: Alex, Anna-Lena, David, Jan, Lisa, Raphael & Prof. Pellegrini