„Es muss nicht immer alles glänzen…“ | Sichtweisen der Klasse 2D – Kunstgymnasium
Die Schülerinnen und Schüler gestalten Schmuck, der sich tragen lässt – zumindest für einen Abend.
Die Kunstgymnasiasten hämmern, schmieden und feilen nicht in einer professionellen Werkstatt, sondern zeigen im Schulatelier während des Kunstgeschichteunterrichts auf, wie man mit wenigen Mitteln, aber mit umso mehr Fantasie und Kreativität Schmuck kreieren kann. Sie arbeiten nicht mit den „vorbelasteten“ Materialien wie Gold und Silber, wertvollen Metalllegierungen, Edel- und Halbedelsteinen, sondern basteln unter dem Motto der arte povera.
So entstehen überraschende Materialkombinationen, die sich zwar nicht so geschmeidig anfühlen wie so manches Edelmetall, aber dafür fürs Auge ein Hingucker sind. Die Faszination der vormittelalterlichen Goldschmiedekunst bleibt den Schülerinnen und Schülern durch diese Unterrichtseinheit sicherlich in bleibender Erinnerung.
Gotische Adlerfibel, 5. Jh.
Kompetenzorientierter Unterricht
Die Schülerinnen und Schüler lernen:
→ Kunstwerke nach den ästhetischen Mitteln der Komposition, Form, Raum, Farbe und den materiellen Mitteln der Herstellung zu beschreiben, zu decodieren, zu interpretieren, zu vergleichen, zuzuordnen und kritisch zu beurteilen,
→ die Wirkung verschiedener Materialien auf die ästhetische Gestaltung nachzuvollziehen,
→ verschiedene materielle und ästhetische Mittel für die Umsetzung der bildnerischen, gestalterischen und konstruktiven Möglichkeiten zu nutzen.
kHeinz Gufler