Schönheit der bewegten Formen

Schönheit der bewegten Formen
Schönheit der bewegten Formen

„Die ganze Welt ist auf Zufall begründet.“ - Marcel Duchamp

Von der Geometrie zur Schönheit der bewegten Formen

Die Schülerinnen der Klasse 2 D des Kunstgymnasiums Meran stellen auch heuer Arbeiten in der Kunsthausbar in Meran aus. Während in den vergangenen Jahren Einzelausstellungen statt gefunden haben, hat sich heuer eine ganze Klasse mit der Gestaltung der großen Wand in der Bar auseinander gesetzt. Die Schülerinnen haben sich zu Kleingruppen zusammengetan und verschiedene Ausstellungskonzepte erarbeitet. 

Das ausdruckstärkste und künstlerisch anspruchvollste Konzept stammte von einer Gruppe, die entschieden hat, sich nicht mit der Nachahmung einer äußeren Wirklichkeit zu beschäftigen, sondern ihrem inneren Lebensgefühl Ausdruck zu verleihen. So arbeiteten diese Schülerinnen an abstrakten Werken und schufen bewegte Formen. Nach dem Motto von Kurt Schwitters „Der Abfall der Welt wird zu meiner Kunst“ haben die Schülerinnen Altpapier gesammelt und dieses für die Erstellung ihrer Werke verwendet. Entstanden sind daraus monochrome Papierobjekte, die durch ihre Farb- und Formstrukturen ein harmonisches Zusammenspiel ergeben. Die wellenartigen Objekte wurden zum Teil modelliert und auch das Zufallsprinzip spielte dabei eine große Rolle. Durch die mehrmalige Auftragung monochromer Farben haben sich die vielschichtigen Papierknäuel zu Kunstwerken entwickelt, die durch ihre versteinerten Zufallsformen die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich lenken und in ihm unterschiedliche Assoziationen wecken sollen.

Dazu passt folgendes Zitat von Marcel Duchamp: » Die Leute denken, alles müsse absichtlich und wohlüberlegt getan werden und so weiter. Mit der Zeit werden sie dazu kommen, den Zufall hinzunehmen als eine Möglichkeit, Dinge zu produzieren. Tatsächlich ist die ganze Welt auf Zufall begründet, oder der Zufall ist wenigsten eine Definition für das, was passiert in der Welt, in der wir leben «.

 

“L’universo è stato creato per caso.” - Marcel Duchamp

Dalle forme geometriche al fascino di quelle irregolari 

Le studentesse della classe 2D del Kunstgymnasium presentano anche quest’anno i propri lavori presso il Kunsthausbar. Mentre negli scorsi anni erano state esposte le opere di singoli studenti, quest’anno l’intera classe ha lavorato alla decorazione della parete –spazio espositivo del bar. Le studentesse si sono suddivise in piccoli gruppi e hanno elaborato concetti espositivi diversi.   

Il concetto più creativo ed espressivo è scaturito dal lavoro di un gruppo che non ha voluto cimentarsi nell’imitazione di aspetti di realtà esterne ed esteriori ma ha deciso di realizzare rappresentazioni delle proprie emozioni interiori 

Così queste studentesse hanno lavorato ad opere astratte creando forme irregolari e movimentate seguendo il motto di Kurt Schwitters “I rifiuti del mondo si trasformano nella mia arte”.   Le studentesse hanno raccolto carta usata e l’anno rielaborata realizzando le proprie opere.     

Sono così scaturiti oggetti monocromi di carta che attraverso i loro colori e le loro forme creano un insieme armonico. Gli oggetti ondulati sono stati in parte modellati e in parte il risultato del caso.  

Attraverso le numerose coloriture monocrome le forme di carte si fanno oggetti d’arte che attirano lo sguardo del fruitore risvegliando in lui associazioni diverse

A ciò si adegua la citazione Marcel Duchamp: “La gente pensa che tutto debba essere fatto volontariamente e dopo attenta riflessione ma con il tempo. Col passare del tempo però si fanno largo il caso e la possibilità di creare degli oggetti.  Infatti il mondo stesso e stato creato dal caso o, se non altro, caso è il termine col quale si identifica cià che è accaduto col mondo in cui viviamo”.

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