Wie schon berichtet, pflegt die Klasse 3A/so derzeit einen Kontakt mit dem Kindergarten Meran Stadt und hat deshalb fächerübergreifend mit Natur- und Humanwissenschaften Experimente zum Thema Luft vorbereitet. Über Wochen liefen die Vorbereitungen, und die Schülerinnen haben gelernt, die Organisation eines solchen Projekttages in die eigene Hand zu nehmen.
Um 8.45 Uhr ging es für die Schülerinnen los. Die erste Gruppe, mit 15 Kindergartenkindern, nahm in der Aula Platz. Sie wurden von der Puppe Susi begrüßt und daraufhin in 5 kleineren Gruppen eingeteilt. Jedes Kind erhielt einen Laufzettel mit den Piktogrammen der einzelnen Experimente. Damit die Kinder sich ihre Gruppe besser merken konnten, waren die Laufzettel in 5 verschiedenen Farben gedruckt und 5 Schülerinnen trugen ein T-Shirt in einer dieser Farben. Diese 5 Schülerinnen waren Gruppenleiterinnen und führten die Kinder ihrer Gruppe in den vierten Stock. Dort dann von Experiment zu Experiment.
Die restlichen Schülerinnen haben sich jeweils zu zweit oder alleine mit einem Experiment beschäftigt und am 20. April 2016, am besagten Projekttag, ihren Versuch den Kindern so einfach wie möglich erklärt. Die kleinen Gäste waren sehr aufmerksam und manche brachten bereits so ein umfassendes Wissen in den BIO-Raum, dass sogar die Schülerinnen nicht schlecht staunten.
Für Puppe Susi war dies ein Lichtblick, denn sie versteht nämlich gar nichts und die Kinder mussten ihr einiges erklären. Kerzenaufzug, Gummibärchentaucher, Wolke, selbstaufblasbarer Luftballon und Raketenrennen. Dies war die Reihe von Stationen, die die einzelnen Gruppen hinter sich legten. Dabei war das Basteln einer eigenen Rakete, die mit dem Rückstoßprinzip funktioniert, das Highlight der jungen Wissenschaftler. Susi moderierte das dazugehörige Raketenrennen lautstark und auf los ging‘s los. Auch Ramses, unser Bartagamen-Männchen erfreute sich an Besuch und wurde mit Streicheleinheiten von denen, die sich trauten, verwöhnt. Nachdem jede Gruppe alle Stationen besucht hatte wurden den Kindern von der Biologieprofessorin noch einige Skelette und konservierte Reptilien gezeigt. Die Kinderaugen waren groß und ihre Köpfe voller neuer Informationen, als die Schülerinnen zusammen mit den Gruppen den vierten Stock verließen und in die Aula zurückkehrten. Dort gab es noch ein kleines Buffet, bestehend aus Keksen, Äpfel und Orangensaft. Die Kinder freuten sich sehr darüber und verabschiedeten sich mit glücklichen Gesichtern. Um 10.00 Uhr kam dann die zweite Gruppe mit 15 Kindern und auch hier lief alles wie am Schnürchen.
Die Schülerinnen wussten nun worauf sie wert zu legen hatten. Diese Kinder waren ebenfalls voll bei der Sache und sehr konzentriert. Nachdem Susi auch die zweite Gruppe entlassen hatte und einen Schmatzer zum Abschied bekam, konnten die Schülerinnen positiv und voller neuer Erfahrungen auf den Projekttag zurückblicken.

