Rhetorica: Was macht gute Reden aus?

Rhetorica: Was macht gute Reden aus?

„Gewiss, die Gegner wollen uns an die Ehre!" Marie-Claire, Jana und Amalia aus der 5A haben ihre Ergebnisse zum Thema "Rhetorica - berühmte Reden" in den Rollen von Otto Wels und seinem Publikum vorgestellt. Der Sozialdemokrat Wels hatte es 1933 gewagt, gegen das Ermächtigungsgesetz der Nationalsozialisten Stellung zu beziehen.

Brücken schlagen vom alten Rom zu den berühmtesten Reden der Geschichte - das war diesmal das Ziel im Lateinunterricht. Die 5A des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums hat geschichtsträchtige Rhetoriker ausgewählt, von Joseph Goebbels über J. F. Kennedy und Greta Thunberg bis hin zu Donald Trump. Die Klasse hat die Reden auf Grundlage von Marcus T. Ciceros Werken „De oratore" und „Orator“ untersucht, vorgestellt und nachgespielt.

Wir haben herausgefunden, dass Winston Churchill mit Zigarre im Mund geredet hat, dass sich Donald Trumps zwei Antrittsreden stark ähneln und dass Martin Luther King in seiner berühmtesten Rede die vier Worte „I have a dream“ eigentlich gar nicht sagen wollte. Ceterum: Rhetorica Latina vivat!