Die Klassen 4H/sob und 4I/sob fanden sich am Sonntag, den 14. Mai 2023 am Bahnhof Meran um 10 Uhr ein. Mit viel Vorfreude und Hoffnung auf schönes Wetter machten wir uns mit einem Bus mit coolem Chauffeur auf die Reise. Nach sechs Stunden Fahrt und so mancher Pause erreichten wir unser Ziel: Orbetello, eine Stadt im Süden der Toskana mit zahlreichen passenden Aktivitäten für Sportklassen wie uns. Am Stadttor erwarteten uns bereits unsere Gastfamilien, denen wir sogleich zugeteilt wurden. Während die Mädchen unserer Klassen ihr Bed&Breakfast aufsuchten, machten wir Jungs uns mit unseren Gastgebern bekannt. In unseren Unterkünften wurden wir bestens versorgt und herzlich aufgenommen. Am ersten Abend der Reise trafen sich die Klassen an der Piazza della Fontana und besuchten zusammen das Maifest, welches zufällig an jenem Abend stattfand.
Il corso è iniziato il giorno dopo il nostro arrivo. Le classi erano divise in tre gruppi, in modo da poter lavorare più facilmente e meglio. La nostra scuola si chiama Orbitlingua e ha degli insegnanti simpatici e soprattutto molto bravi a insegnare la lingua. Volendo, si può frequentare questa scuola tutto l’anno e si possono imparare varie lingue, come per esempio il francese, l’inglese ecc... Gli orari della scuola erano molto comodi per noi studenti. Al mattino la lezione cominciava alle 8:45 fino alle 10:45, poi c'erano 20 minuti di pausa, e infine altre lezioni dalle 11:05 alle 12:45. I nostri insegnanti hanno organizzato ogni giorno i nostri pomeriggi nel miglior modo possibile. Essendo però tutta la settimana brutto tempo non abbiamo potuto fare tanti bagni al mare.
An den Nachmittagen gingen wir dem Sport nach. Auf dem Programm standen zahlreiche Aktivitäten, darunter ein Windsurf- und Kitekurs. Welche der beiden Sportarten man erlernen wollte, entschied jeder selbst. Leider fiel eine der drei geplanten Surfeinheiten ins Wasser. Wir nutzten die uns zur Verfügung stehende Zeit aber bestmöglich aus. Nach einer sehr genauen und ausführlichen Theorieeinheit fanden sich die Windsurfer bereits am Montag im Wasser wieder. Mit dem Wind zwischen den Schultern versuchten wir dort so manchen Meter zu bewältigen, was uns auch schneller als gedacht gelang. Schon bald beherrschten wir unser Surfbrett ausreichend und glitten über das Meer. Die Kitesurfer litten sehr unter den widrigen Wetterbedingungen. Der Wind war schlecht, und so begnügten sich die topmotivierten Kiteschüler mit dem Stand-Up Paddle. Am 2. Tag waen die Windverhältnisse besser, und die Schirme stiegen endlich in den Himmel. Trotz Regen fanden wir sehr lange Spaß an den uns fremden Sportarten im Meer. Am regnerischen Dienstag besuchten wir den “Porto Ercole”. Bevor wir am Strand Beachvolleyball spielten und die Harten unter uns schwimmen gingen, wanderten wir zur “Rocca spagnola”, einer Burg auf einer Anhöhe des Monte Argentario. Die Radtour ging am Mittwoch vonstatten. Mit geliehenen Fahrrädern fuhren wir an den Strand, an dem sich der Tag nach kurzem intensivem Regenschauer doch noch zu einem Höhepunkt der Reise entwickelte. Am menschenleeren Strand spielten wir nämlich Beachvolleyball auf einem selbst errichteten Feld und hatten jede Menge Spaß.
Am Samstag um 8.30 war es dann so weit: wir traten die Rückreise an. Mit haufenweise schönen Eindrücken und Erinnerungen verließen wir die Toskana, und nach insgesamt acht Stunden erblickten wir wieder die heimatlichen Berge. Die sechs Tage waren mit Sicherheit etwas Besonderes für uns alle und haben uns als Klassen noch mehr zusammengeschweißt.
Autoren: Antonio Caula, Moritz Prünster 4Hsob