Auf mittelalterlichen Spuren

Am Mittwoch, den 27. November 2019 hat die Klasse 2D des Kunstgymnasiums mit Fachrichtung Grafik mit ihren beiden Lehrpersonen Prof. Aberer für Geschichte und Prof. Kuppelwieser für Religion den Oberen Vinschgau besucht, um dort den mittelalterlichen Spuren nachzugehen. Von Mals ging es zu Fuß nach Glurns. Dort besichtigten wir die kleinste Stadt südlich der Alpen mit ihren zur Gänze erhaltenen Stadtmauern, den Stadttoren, Wehrgängen und Lauben. Da das Wetter alles andere als freundlich war, haben wir uns im historischen Gasthof zur Post aufgewärmt und gestärkt, bevor es mit dem Citybus nach Burgeis weiterging. In einem flotten Fußmarsch von einer halben Stunde haben wir dann das Kloster Marienberg erreicht. Die Mühe des Aufstiegs bei Wind und Schnee haben sich – so der Tenor der Klasse – gelohnt. Unter der Führung der sachkundigen Historikerin Helene Laganda haben wir neben der neu errichteten Bibliothek, die Krypta mit ihren einzigartigen Engeldarstellungen und das Museum erkundet. Dabei gab es über das höchstgelegene Benediktinerkloster Europas Einiges an Superlativen zu hören: einer von sieben erhaltenen Manipeln europaweit, unter den über 100.000 Werken der Bibliothek eine Gutenbergbibel, etc.

Alles wird hier noch nicht verraten. Einig sind sich die Schülerinnen und Schüler sowie ihre beiden Lehrpersonen: Der Ausflug in den Oberen Vinschgau war ein lohnendes Ziel, trotz Kälte und Schnee!