Dem „Europatag“ anlässlich der Enthüllung der Plaketten wohnten Landesrat Philipp Achammer, Thomas von der Gönna (Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar), die ehemaligen Direktoren Dr. Roland Mailänder und Dr. Hermann Raffeiner, Vorstandsmitglieder des Fördervereins „Beda Weber“ sowie Lehrpersonen und Schülerinnen und Schüler bei.
Direktor Dr. Martin Holzner hob in seiner Rede die europäische Ausrichtung der Schule hervor und verwies auf den Europa-Schwerpunkt, der im kommenden Schuljahr am Klassischen Gymnasium gesetzt werden wird. Landesrat Philipp Achammer unterstrich in seiner Rede, dass gerade zurzeit, wo nationalistische Gedanken europaweit wieder Fuß fassen, Projekte des europäischen Austausches von besonderer Bedeutung seien. Er hob die Wichtigkeit der Vermittlung des europäischen Gedankens hervor und sprach der Schule seine Wertschätzung für die Bildungsarbeit in diesem Sinne aus. Thomas von der Gönna erläuterte den Stellenwert der Kooperation und den Beitrag der Südtiroler Beteiligung am Netzwerk und hob den nachhaltigen Charakter des nunmehr 15-jährigen Projekts hervor. „Aus dieser langjährigen Kooperation ist eine Freundschaft geworden.“
Der Träger Deutsche Nationalstiftung bietet mit den "SchulBrücken" Jugendlichen aus verschiedenen europäischen Ländern gemeinsam mit der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte EJBW die Möglichkeit gemeinsamen Lernens. Jedes Jahr treffen sich Jugendliche aus etwa 30 Schulen aus 13 verschiedenen Ländern an unterschiedlichen europäischen Orten und in Weimar. Sie setzen sich in internationalen Begegnungen mit der Vision eines gemeinsamen Europas auseinander und tauschen sich darüber aus, wie ein Europa der Zukunft aussehen soll.
Irene Terzer, Initiatorin und Koordinatorin der „Schulbrücken“-Mitgliedschaft des Gymnasiums „Beda Weber“ ging kurz auf die Wichtigkeit solcher interkultureller und europäischer Projekte ein, bevor Schülerinnen und Schüler die „Schulbrücken“ vorstellten und von ihren Erfahrungen berichteten, wobei die Begeisterung aller Beteiligten klar zum Ausdruck kam. Um es mit den Worten einer Schülerin zu sagen: „Wenn man von der Schulbrücke zurückkehrt, ist man irgendwie verändert im Kopf. Wer einmal dabei war, will immer dabei sein.“










